Zu den unangenehmsten Ereignissen gehört sicher ein Unfall oder
Umfaller des Zweirads. Dabei gehen schnell Teile der Verkleidung zu
Bruch. Mitunter führen auch Vibrationen zu Rissen im Kunststoff.
An einem Teileträger befindet sich eine halbwegs gute Verkleidung.
Die soll an einen mechanisch sehr guten Roller mit sehr schlecht
gemachter Nachlackierung montiert werden. Leider hat aber ein Teil
Beschädigungen von einem Sturz.
Die Öse, mit der die Verkleidung unter dem Sitz am Rahmen befestigt
wird, hing nur noch an ein paar dünnen Fasern, Zudem wies das hintere
Seitenteil einen Riss auf. Hier bestand also Handlungsbedarf.
Benötigt werden:
Kunstharz mit Härter
Glasfasermatte
(wird meist
als Komplettset angeboten)
Waschbenzin
ggf. Aceton
Fettstift
Schere
empfohlen:
Schutzhandschuhe
Atemmaske zum Schutz vor herumfliegenden
Faserstücken
Zunächst wurde die Öse provisorisch angeklebt. Dazu die Bruchstelle
mit etwas Aceton bestreichen und andrücken. Nach wenigen Minuten ist
die Verklebung fest. Die Öse auf diese Weise nur stumpf anzukleben, ist
vermutlich nicht dauerhaltbar. Darum sollte eine Verstärkung mit
kunstharzgetränker Glasfasermatte für Stabilität sorgen. Das gleiche
Verfahren wird auch bei dem Riss angewendet.
Nach Reinigung der Schadstellen mit Waschbenzin -Verdünner kann den
Kunststoff angreifen- wird mit Fettstift die Lage und Größe der
Glasfasersücke angezeichnet, eher großzügig als zu knapp.
Entsprechend dieser Markierungen werden die Reparaturflicken
zugeschnitten. Dass diese etwas ausfransen ist zwar unschön, aber nicht
weiter tragisch.